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Neues Denken – Neue Energien: Nutzung der Erdwärme für München

Johannes Singhammer: Geothermie

Der Münchner Raum verfügt über eine bislang kaum beachtete besondere Energiequelle: Die Erdwärme ist nahezu unerschöpflich, zugleich umweltschonend, steht ganz lokal und auch ganzjährig zur Verfügung.

Von der Energiewirtschaft unabhängige Wissenschaftler, Herr Herrn Dipl.-Phys. Manfred Reuß und Herr Dr. Jens Kuckelkorn vom Bayerischen Zentrum für Angewandte Energie-forschung e.V. – ZAE haben im Rahmen eines von Bundestagsabgeordneten Johannes Singhammer veranstalteten Bürgerdialogs das Thema Erdwärme und die Einsatzmöglichkeiten dargestellt.

Vor zahlreichen interessierten Bürgerinnen und Bürgern wurden von Herrn Reuß zunächst die vielfältigen Möglichkeiten im oberflächennahen Bereich vorgestellt: Von Erdwärmesonden bis hin zum Erdwärmespeicher.

Johannes Singhammer: Geothermie

In einem zweiten Bereich kam die tiefe Geothermie zur Sprache, also die Nutzung von heißen Quellen in mehreren Kilometern Tiefe zur Wärme- und Stromerzeugung.

München hat dabei nach Auskunft von Dr. Kuckelkorn Glück, da einerseits genügend heißes Wasser unter München vorhanden ist und andererseits die Bohrtiefe technisch noch machbar und finanziell sinnvoll ist.

Einzelne Projekte gibt es auch bereits: So wird z.B. das Geothermie-Heizkraftwerk in Sauerlach bei München Strom aus der lokalen regenerativen Ressource Erdwärme produzieren und gleichzeitig eine umweltfreundliche Wärmequelle bereitstellen und zudem jährlich 35.000 Tonnen des Treibhausgases CO2 einsparen. Weitere Projekte im Raum München werden vorbereitet.

Johannes Singhammer: Geothermie

Bundestagsabgeordneter Johannes Singhammer:
„Die Nutzung regenerativer umweltschonender Energien ist eine entscheidende energiepolitische Herausforderung der nächsten Jahre. Das deutsche Energiekonzept muß ökologisch an Nachhaltigkeit und Umweltfreundlichkeit ausgerichtet sein: Die Treibhausgase müssen bis 2020 um 40% gesenkt werden (im Vergleich zum Jahr 1990), der Anteil der erneuerbaren Energien soll sich bis 2020 verdoppeln, beim Wärmeenergieverbrauch auf 14% und beim Stromverbrauch auf 33%.

Deutschland braucht aber auch eine dauerhaft gesicherte Energieversorgung. Dazu dürfen wir uns nicht immer mehr von Energie-Importen (z.B. Erdgas aus Russland, Erdöl aus dem arabischen Raum) abhängig machen. Ölmutis, arabische Scheichs oder Regierungen anderer Staaten dürfen nicht entscheiden können, wann bei uns das Licht ausgeht, ob die Heizung im Winter kalt bleibt oder wie teuer Energie wird.“

 

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